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Die BoBos kommen! Und gehen nicht mehr weg!

Die Nachrichten aus Neukölln haben in den letzten Tagen interessante Artikel veröffentlicht. Im letzten Beitrag geht es um einen Artikel in der Welt, in dem beschrieben wird, daß die Verdrängung sozial schwacher Menschen rund um die Hasenheide nicht bevorsteht, sondern längst begonnen hat. Eine Kita-Mitarbeiter_in beschreibt, daß sich der Kiez schlagartig verändert hätte und „das typische Publikum“ verdrängt worden wäre. Es kommen immer mehr „gut situierte Bürgerfamilien und junge Studenten“ nach Nord-Neukölln. International wird diese Ausfzählung noch um Künstler_innen, Fotograf_innen und Journalist_innen ergänzt. Um diesen internationalen Hype dreht sich ein anderer Beitrag der Nachrichten aus Neukölln. Die New York Times beschreibt in ihrem Reiseteil den neuen In-Bezirk Neukölln als Zufluchtsort für „modern bohemians“. Die internationalen Immobilienhunter sind da eher an „creative types“ interessiert. Schön ist beides nicht. Also, haut einfach wieder ab – ihr Bourgeois Bohemians, ihr antiemphatischen Electro-Egoman_innen, ihr imaginiert italophilen Gastronom_innen und anderen Bionade-Bürger_innen!

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